Der Umstand, nicht geschlagen zu werden, bedeutet nicht, dass man keine Gewalt erlebt. Vielmehr ist körperliche Gewalt die einzige von sechs verschiedenen Gewaltformen, die meist offensichtlich als Gewalt identifizierbar ist. Sichtbar sind nur die Folgen der Gewalt, an denen die Betroffene sich meist selbst die Schuld gibt. Gewaltformen in der Partnerschaft MEHR ERFAHREN Psychische Gewalt verfolgt das Ziel, Macht und vollumfängliche Kontrolle über die Partnerin zu gewinnen Psychische Gewalt ist der Schlüssel zum Verständnis von Gewaltbeziehungen und zur Beantwortung oft gestellter Fragen: Warum lässt sie sich all das bieten? Wieso verlässt sie ihn nicht? Warum dauert es so lange, sich von einer Gewaltbeziehung zu "erholen"? Und wieso soll Gewalt schwer zu erkennen sein? Psychische Gewalt: Aber er hat mich doch nie geschlagen MEHR ERFAHREN Die Isolation der Partnerin schneidet diese von ihren Ressourcen ab "Er will jede freie Minute mit mir verbringen", mag zunächst ebenso schmeicheln wie "ein bisschen Eifersucht". In Gewaltbeziehungen entwickelt sich daraus allerdings ein System erstickender Herrschaft und Kontrolle, dessen Zweck es ist, Dich von anderen Menschen abzuschirmen. Insbesondere von denen, die Dir helfen könnten, zu erkennen, was passiert. soziale Gewalt MEHR ERFAHREN Viele Betroffene zwingen sich aus Angst vor Sanktionen zu Sex mit dem Täter Sich dem Menschen hinzugeben, der sie im Alltag schikaniert und gängelt: Aus Angst vor den Sanktionen zwingen sich Betroffene zur Erfüllung der sexuellen Ansprüche des "Partners". Denn der Preis eines sich-verweigerns wäre zu hoch. Doch das allein reicht meist nicht aus. Sexuelle Gewalt in der Partnerschaft MEHR ERFAHREN